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Burnout? Nein Danke!

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Was tun, wenn das Burnout siegt?

Dass es eine Menge Stress bedeutet, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen, weiß jeder. Doch was ist, wenn die berufliche und emotionale Erschöpfung Überhand bekommt?

Und sie langsam nicht mehr wissen, was Sie noch tun sollen, um diesem Stress stand zu halten? Wann kann man von einem Burnout reden und was sind die auslöser? Das erläutern wir im folgenden Artikel.

Was ist ein Burnout?

Die Definition des Burnouts fällt schwer. Man muss klar zwischen Erschöpfung und dem totalen ‚Ausbrennen‘ unterscheiden. Das Burnout tritt also in der Regel als Folge beruflicher oder privater Überlastung ein. Infolge dessen ist man weder beruflich, noch körperlich in der Lage den einfachen Alltag zu bewältigen. Das größte Problem bei der Definition des Burnouts ist jedoch, dass es keine klaren Symptome gibt, sondern es je nach Typ und Persönlichkeit verschieden ausgeprägt ist.

Wie macht sich ein Burnout bemerkbar?

Heutzutage ist es leider oft schon der Regelfall, dass Berufstätige auch in den eigenen vier Wänden nicht abschalten können und durchgehend die Arbeit im Kopf haben. Meist beginnt es mit dem beantworten von Mails in der Freizeit, geht darüber hinaus jedoch bis zum Bearbeiten offener Angebote am Wochenende – wo im Normalfall die Zeit mit der Familie an erster Stelle stehen sollte. Doch dies sind nicht immer erste Anzeichen eines Burnouts. Es gibt sicherlich genug Arbeitstiere, denen die Reduktion der Freizeit nichts ausmacht und Sie sich gerne abends noch an den Schreibtisch setzen – ob das richtig und sinnvoll ist lassen wir im Raum stehen. Man kann jedoch bereits in diesem Stadium erkennen, dass die Anfälligkeit für ein Burnout durchaus von der Persönlichkeit abhängig ist.

Dennoch kann man sagen, dass die ersten Schritte Richtung Burnout genau die oben beschriebenen Szenarien sind: Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen. Der Auslöser hierfür ist meist der persönliche Leistungsdruck. Gerade bei Jobunsicherheiten gibt man alles – Überstunden, für die Arbeitskollegen einspringen oder aber das Telefon auch während der Freizeit auf das persönliche Handy umleiten.

Was anfangs noch gut geht, kann schnell nach hinten losgehen. Denn irgendwann wird das, was man gerne tut zur Qual. Man schläft schlechter, weil man nur noch die Arbeit im Kopf hat und der Job beginnt keinen Spaß mehr zu machen.

Was Sie lange in sich reinfressen, kommt irgendwann raus!

Der Stress beginnt im Kopf. Natürlich macht er sich irgendwann auch körperlich bemerkbar, beispielsweise durch die oben genannten Schlafprobleme. Doch das ist bei weitem nicht alles. Anfangs kann Stress noch ein Ansporn zur Leistungssteigerung sein – doch in jedem Fall wird sich das Blatt wenden. Die Leere folgt. Man fühlt sich ausgebrannt und ausgelaugt. Die Zweifel werden zudem immer größer: „Wie soll ich Familie und Job meistern? Wie geht es weiter?“. Für Perfektionisten, die laut einiger Studien gerade dazu veranlagt sind, einem Burnout zu unterliegen, ist dieses Unwissen fast unausstehlich und macht die aktuelle Situation noch aussichtsloser.

Diese Auslöser sollten Sie auch nicht unterschätzen!

Natürlich ist Stress die Ursache Nummer eins, die zum Burnout führt. Dennoch können auch andere Ursachen und Auslöser auf Dauer ein Burnout hervorrufen. Wenn Ihnen also einige der genannten Aspekte bekannt vorkommen, sollten Sie vorsichtig und vorrausschauend handeln.

  • Erwartungsdruck: Egal ob Sie Ihre Erwartungen an sich immer höher stellen oder durch die Erwartungen anderer ausgesetzt sind. Auf Dauer löst dies enormen psychischen Druck aus.
  • Keine Entspannung: Achten Sie darauf, dass Sie nach Feierabend einen Ausgleich zur Arbeit finden.
  • Wechselnde Arbeitszeiten: Gerade wenn Sie im Schichtdienst arbeiten oder des Öfteren spontan einspringen müssen, ist das Burnout Risiko hoch.
  • Zukunftsängste: Die Angst zu Versagen und die Ungewissheit über die berufliche und persönliche Zukunft können zunehmend belastend sein.
  • Schlechte Stimmung auf der Arbeit: Ein schlechtes Betriebsklima mindert nicht gerade das Burnout Risiko. Versuchen Sie sich nicht von Ihren Kollegen abzukapseln und gehen Sie aktiv gegen Mobbing vor.

Welchen Symptomen sollten Sie Beachtung schenken?

Wie schon zuvor genannt ist der Prozess des Burnouts schleichend. Was man anfangs leicht mit alltäglichen Beschwerden verwechselt, entwickelt sich mit der Zeit zum totalen ‚Ausbrennen‘. Nehmen Sie folgende Symptome gewissenhaft zur Kenntnis, gerade wenn diese in Verbindung miteinander auftreten:

  • Vermehrte Kopfschmerzen
  • Kreislaufprobleme
  • Hörsturz
  • Lustlosigkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Reizbarkeit
  • Vermehrte Krankheiten
  • Magen-Darm-Probleme
  • Selbstmitleid
  • Depressionen
  • Ehe-/ Beziehungsprobleme

Natürlich können Sie auch noch andere Symptome darauf hinweisen, dass Sie einen Gang zurückschalten sollten. Doch auch hier sind die auftretenden Probleme von Person zu Person verschieden. Die einen verspüren vorab kaum ein Anzeichen auf ein Burnout, bei anderen tritt so ziemlich jedes Symptom auf.

Doch was tun, wenn Sie dem Burnout erliegen?

Bevor Sie es mit der Angst zu tun bekommen: Sie können etwas gegen ein Burnout tun!

  1. Bevor Sie voreilige Schlussfolgerungen ziehen, sollten Sie ärztlichen Rat beanspruchen. Denn was wie ein Burnout scheint, kann sich durchaus auch als Depression entpuppen. Deshalb sollten Sie von einem Psychologen prüfen lassen, was Ihnen Sorge bereitet – das Burnout oder eine Depression.
  2. Die Ursachen erkennen. Nachdem nun festgestellt wurde, dass Sie tatsächlich unter einem Burnout leiden gilt es, die Ursachen für Ihr ‚Ausbrennen‘ zu erkennen. In der Regel werden hierzu Stresstests durchgeführt, die Ihnen einer Belastung aussetzen.
  3. Seien Sie offen! Wichtig für die Bekämpfung des Burnouts ist, dass Sie sich der Situation offen stellen. Suchen Sie die Fehler nicht nur bei anderen, sondern auch bei sich. Natürlich kann Ihr Umfeld in gewisser Weise dazu beitragen, dass Sie dem Stress unterliegen, die Bekämpfung liegt jedoch bei Ihnen! Sie müssen Schritt für Schritt etwas an der aktuellen Situation und den Umständen ändern.
  4. Beginnen Sie die Therapie. Damit die Therapie Erfolg hat, müssen Sie Schritt für Schritt einige Fragen durcharbeiten. Wie können Sie dem Dauerstress entgegen wirken? Liegen die Probleme an Ihnen? Tragen Ihr Partner/ Ihre Arbeitskollegen zu den Problemen bei? Wie gewinnen Sie mehr Ruhe?

Nun wie die Therapie genau abläuft und welche Aspekte Sie für sich beachten müssen, ist ebenfalls abhängig von Ihrer Persönlichkeit. So müssen die Einen Lernen ‚Nein‘ zu Überstunden zu sagen, die Anderen müssen lernen Konflikte offen anzusprechen und diese zu lösen. Wichtig ist jedoch, dass Sie nach einer erfolgreichen Bekämpfung des Burnouts nicht wieder in alte Muster zurückfallen.

Ihr TOP Business Team wünscht Ihnen alles Gute und einen guten Start in die Woche!

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